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Das Finale der 38. Winterlaufserie - Dem Sturm enteilt
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Das Finale der 38. Winterlaufserie - Dem Sturm enteilt

von Daniel Hochmuth (Kommentare: 0)

Dafür ist immer Zeit: Posen für ein Foto während des Laufes (Konjit Marz und Judith Baumann)

Die 38. Rheinzaberner Winterlaufserie 2019/2020 ist nach dem abschließenden  20 km Lauf erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt absolvierten stolze 381 Teilnehmer/innen alle drei Serienläufe und somit 40 mehr als im vergangenen Jahr.

Bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen konnte der Finallauf gestartet werden. Im Hatzenbühler Feld hatten die Läufer bereits mit den ersten Vorboten des Sturmtief „Sabine“ zu kämpfen, doch noch bevor die starken Windböen  Rheinzabern erreichten, waren bereits alle Teilnehmer im Ziel. Der neue Rundkurs fand bei den Läufern großen Anklang. Fast schon Volksfeststimmung gab es in Hatzenbühl zu bewundern. Viele Anwohner stellten kurzum Tische und Bänke auf die Gehwege und feuerten die Teilnehmer kräftig an. Weiter so und vielen Dank dafür!

Insgesamt fanden 663 Läufer ins Ziel an der IGS. Den Tagessieg über 20 km sicherte sich Jannik Arbogast von der LG Region Karlsruhe im Schlusssprint. Er gewann das Rennen in einer Zeit von 1:04,02 vor Yassin Osman von der LAZ Ludwigsburg.  Damit war der Hattrick unter Dach und Fach. Mit drei Siegen bei drei Serienläufen gewann er souverän die Gesamtwertung. Das Treppchen komplettierte Jochen Uhrig von der TSG Weinheim in 1:04,28. Jochen gewann damit den zweiten Platz in der Serienwertung vor  Sebastian Pieczarek von der LG Region Karlsruhe.

Bei den Frauen lautete die Frage: „Wer wird zweiter hinter Melina Wolf?“ Die Favoritin von der LG Region Karlsruhe ging mit 3 min Vorsprung in der Gesamtwertung ins 20 km Rennen. Ein gutes Polster für windige Passagen im Hatzenbühler Feld.  Am Ende hatte sie den Vorsprung auf satte 7 min ausgebaut. „Läuft bei Ihr“.  Den zwanziger finishte Melina in einer Zeit von 1:10,26. Lediglich zehn Männer waren schneller! Drei Läufe, drei Siege, damit stand die Favoritin zweifellos als Gesamtsiegerin fest.  Die spätere zweitplatzierte drehte im Finallauf den Spieß im Gesamtklassement um. Mit 6 Sekunden Rückstand gestartet  und am Ende mit 41 Sekunden Vorsprung sicherte sich Aoife Quigly den zweiten Podestplatz. Geschlagene dritte aber dennoch happy mit der erbrachten Leistung war Veronica Clio Hähnle-Pohl. Die zweifache Mutter zweier quirliger Kids zeigte über die Serie hinweg drei fantastische, schnelle Läufe. 

Wie in den vielen Jahren zuvor, ging die Torte für die teilnehmerstärkste  Mannschaft  an die LSG Karlsruhe.  Standesgemäß fiel diese sofort nach dem Aushändigen dem Kuchenmesser zum Opfer. Die LSG’ler verputzen diese in rekordverdächtiger Zeit. Unter Berücksichtigung der zuvor eingebrachten Kräfte auf der Strecke, geht dies natürlich voll in Ordnung.

Zusätzlich zum 20 km Serienlauf gab es wieder einen 10 km Einsteigerlauf im Programm. 118 Teilnehmern fanden den Weg ins Ziel und dies sogar auf Abwegen. Denn total von der Rolle musste unser Führungsradfahrer gewesen sein. Anstatt das Läuferfeld hinter Hatzenbühl vorbei zu leiten, bog der Frontmann mitten in die Hauptstraße ab. So geschah es, dass einige Teilnehmer den Kurs unfreiwillig um knapp 600m verlängerten. Dieser Fehler geht ganz klar auf unsere Kappe und wir bitten nochmals um Entschuldigung. Nichtsdestotrotz erreichten die Sieger in einer respektablen Zeit unter 40 Minuten das Ziel. Der Tageserfolg ging an Julian Großkopf von der LAZ Ludwigsburg in 34:20 min vor Philipp Weng (TSG Heidelberg) in 35:13 und Raffael Schaffrik (SV Waldkirch) in 35:50 min. Bei den Frauen siegte Franziska Stemmer (LG Telis Finanz Regensburg) in 37:49 min vor Meike Freundenreich (Roadrunners Südbaden) in 38:21 und Helene Froehlich (Mittelhausbergen) in 40:28.

Auch einige Rheinzaberner Athleten konnten die Serie erfolgreich beenden:

Wie bei den beiden vorausgegangenen Läufen war unser schnellster Philipp Hölderich. Er benötigte 1:27:26 Stunden (22. von 41 in der Altersklasse M30). In diesem Jahr war er etwas besser auf die lange Strecke vorbereitet, denn seine Zielzeit war über 6 Minuten schneller als im Vorjahr.

Etwas Geduld benötigte man bis die nächsten Zieleinläufer des TVR eintrudelten. André Winel und Klaus Hölderich kamen dann aber Schlag auf Schlag im „Doppelpack“! Für André zeigte die Uhr im Ziel 1:55:20 (66. M45) und Klaus brauchte zwei Sekunden länger (10. M65). Knapp verfehlte Karl-Heinz Jungen die Zwei- Stunden-Marke (56. M55). Unsere Ultraläuferin Judith Baumann kam wie immer freudestrahlend in 2:04:54 (16.W45) ins Ziel. Sie lief in einer Gruppe, die sich für die Marathonstrecken in Kandel und Heilbronn vorbereitet.

Alle drei Läufe unserer Winterlaufserie haben nur vier Läufer des TVR absolviert: Philipp Hölderich wurde in einer Gesamtzeit von 3:14,08 Stunden achter in der M30.  André Winel hatte in Summe 4:08h - Karl-Heinz Jungen in 4:28h - und Judith Baumann 4:29h auf der Uhr. Die Summe aus unseren drei Läufen der Winterlaufserie über 10km, 15km und 20km entspricht bei einem entsprechenden Training der Marathonzeit im Frühjahr. Im Rahmenwettbewerb über 10km liefen für den TVR Jens Bender 51:09 Minuten, Michael Bartel 64:52, Nadine Glaser 64:53 und Daniela Brauner 66:11.

Wir danken allen Anwohnern für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld während der Streckensperrung. Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung werden gewiss vielen Bürgern im täglichen Training innerhalb unserem Verein wieder zugutekommen. Dank zu sagen gilt es auch den 150! fleißigen, ehrenamtlichen Helfern und unseren Sponsoren, der VR Bank Südpfalz, der Sparkasse Germersheim-Kandel, sowie unserem Hauptsponsor Eichis Laufladen in Kandel.

So übergeben wir nun die 38. Laufserie in die Geschichtsbücher  und gönnen uns nun eine Pause bis zum 3. Adventsonntag. Denn dann ist in Rheinzabern wieder Renntag und Auftakt der neuen Runde.

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